Nahrungsmittelunverträglichkeiten

04. February 2014, von Dr. med. Thomas Wetzel

Bauchschmerzen, Krämpfe, Durchfall, häufiger Stuhldrang, Blähungen, Sodbrennen, Verstopfung, Hautsymptome, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Antriebsschwäche, Leistungsabfall…
Solche Symptome lassen auch an eine Nahrungsmittelunverträglichkeit denken. Mehr als 20 % der Menschen in Industrieländern geben an, an derartigen Beschwerden zu leiden. Die Ursachen sind vielfältig und bleiben am Ende häufig unklar.

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Beschwerden ohne Ursache? Das Reizdarmsyndrom

04. February 2014, von Dr. med. Thomas Wetzel

Das Reizdarmsyndrom, auch RDS genannt, bezeichnet eine funktionelle Darmerkrankung. Funktionell bedeutet, dass bei den durchgeführten Untersuchungen keine körperlichen Ursachen gefunden werden, obwohl die Beschwerden mitunter sehr massiv sind. Man geht davon aus, dass 10 – 20% der Bevölkerung vom RDS betroffen sind. Da die Ursache weitgehend unklar ist, gestaltet sich die schulmedizinische Therapie schwierig.
Erstellt man eine Diagnose nach den Prinzipien der chinesischen Medizin, dann ergibt sich häufig, dass emotionale Belastungen eine zentrale Rolle spielen. Daraus leitet sich die Behandlungsstrategie ab, die meist aus Akupunktur und der Einnahme von Heilkräutern besteht.

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Wenn Gefühle krank machen

04. February 2014, von Dr. med. Thomas Wetzel

Als eine mögliche Ursache von Erkrankungen sind in der chinesischen Medizin die so genannten emotionalen Faktoren beschrieben. Damit meint man Gefühle wie beispielsweise Sorge, Grübeln, Angst, Trauer und Stress. Sie gehören zu jedem normalen Leben. Sind diese belastenden Gefühle jedoch sehr stark und dauern vielleicht auch lange Zeit an, dann können sie nach diesem Verständnis Beschwerden und Erkrankungen auslösen.

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Winterzeit - Kann Kälte krank machen?

04. February 2014, von Dr. med. Thomas Wetzel

Eine Betrachtung aus Sicht der chinesischen Medizin

Kann Kälte krank machen? - Nach der chinesischen Medizin ist die Antwort ein klares Ja! Kälte kann uns krank machen. Denn sie ist ein Umweltfaktor, der Beschwerden und Krankheiten auslösen kann. Besonders häufig im Winter kommt es dazu, dass Kälte in den Körper eindringt. Zu wenig Kleidung, Kälte nach Schwitzen, sowie Nässe-Kälte durch Regen oder Schnee sind die Ursache. Mit dem Eindringen von Kälte kommt es zu einer Blockierung der Leitbahnen. Diese Blockierung äußert sich in Beschwerden, die in unterschiedlichen Körperregionen auftreten können. Die Folge der Kälteinvasion kann einfach eine „Erkältung“ sein. Darüber hinaus ist oft die Wirbelsäule mit Nacken- oder Rückenschmerzen betroffen. Ebenfalls häufig sind Gelenkschmerzen. Es können aber auch andere Organsysteme wie die Blase, Geschlechtsorgane oder der Verdauungstrakt angegriffen werden. Auch bei vielen Kopfschmerzproblemen ist Kälte die Ursache.

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Schlafstörungen

03. February 2014, von Dr. med. Thomas Wetzel

Sich müde ins Bett legen, zügig einschlafen, durchschlafen und erholt aufwachen: davon können viele Menschen nur träumen. Geschätzte 10–30% der Menschen hierzulande leiden unter Schlafstörungen. Frauen sind doppelt so häufig betroffen wie Männer.

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Burnout - und jetzt?

02. February 2014, von Dr. med. Thomas Wetzel

Die Aufmerksamkeit für dieses Thema war zuletzt groß. Prof.W.Rössler, Zürich, sagt: „Es gab noch nie so viele Menschen, die sich selbst einer psychischen Krankheit bezichtigt haben“. Ist damit ein Tabu gebrochen? Denn oft werden die Symptome von den Betroffenen als Schwäche gesehen, die man verbergen möchte. 

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Wenn der Arzt nichts finden kann - Diagnose: funktionelle Störung

01. February 2014, von Dr. med. Thomas Wetzel

Unter funktionellen Störungen versteht man Beschwerden, für die keine organische Ursache nachgewiesen werden kann. Mitunter wird auch der Begriff „somatoforme Störung“ verwendet. Patienten mit funktionellen Störungen sind in der Praxis des Allgemeinarztes und Internisten sehr häufig. Man geht davon aus, dass 25-40% der Patienten in diese Kategorie fallen. Begriffe wie „endogen“, „essentiell“ oder „idiopathisch“ in der Diagnose beschreiben ebenfalls Beschwerdebilder, bei denen keine organische Ursache festgestellt werden kann.

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Alarmzustand: seelischer Stress lässt Cortisolspiegel steigen

01. February 2014, von Dr. med. Thomas Wetzel

Die Folgen und was die chinesische Medizin dagegen tun kann

Lange Zeit – und zum Teil bis heute – wurden körperliche und seelische Aspekte in der Medizin streng getrennt. Forschungsergebnisse aus der jüngeren Vergangenheit, vor allem in der Neurobiologie, zeigen eindrucksvoll direkte Zusammenhänge zwischen Seele und Körper. Denn: emotionale Eindrücke werden im Gehirn in biologische Botenstoffe übersetzt, die im Körper vielfältige Wirkungen haben. Im Folgenden betrachten wir vor allem die Wirkungen von Cortisol, das sowohl bei Stress als auch bei Depressionen verstärkt freigesetzt wird.

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Rückenschmerzen - Eine Volkskrankheit aus Sicht der traditionellen Chinesische Medizin

31. January 2014, von Dr. med. Thomas Wetzel

Die traditionelle chinesische Medizin (TCM) erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Tatsächlich kann sie bei einer Vielzahl von Erkrankungen eingesetzt werden. Allerdings dürfte bei kaum einer Erkrankung die Akzeptanz für die TCM so hoch sein, wie bei Rückenschmerzen. Sicherlich denkt man hierbei vor allem an die Akupunktur. Aber das ist nicht die einzige Behandlungsmethode der chinesischen Medizin…

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Am Ende der Kräfte: das Erschöpfungssyndrom

28. January 2014, von Dr. med. Thomas Wetzel

10 – 25% der Patienten beim Hausarzt geben an, unter allgemeiner Erschöpfung zu leiden. Viele Grunderkrankungen wie beispielsweise Diabetes, Schilddrüsenerkrankungen oder bösartige Erkrankungen kommen als Ursache in Frage. Eine gründliche Abklärung ist notwendig. Häufig lässt sich jedoch keine Ursache ermitteln. Das ist einerseits erst einmal beruhigend, lässt die Betroffenen aber andererseits in einem Gefühl von Ratlosigkeit zurück.

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Die Wechseljahre der Frau

24. January 2014, von Dr. med. Thomas Wetzel

Ursachen, Symptome, Behandlung

Als Wechseljahre - auch Klimakterium genannt – bezeichnet man die Zeit der hormonellen Umstellung der Frau. Es handelt sich nicht um eine Erkrankung, sondern um einen natürlichen Lebensabschnitt der Frau: die fruchtbare Phase geht über in die unfruchtbare Phase. In diese Zeit fällt die allerletzte Monatsblutung. Sie wird als Menopause bezeichne. Der Zeitpunkt dieser letzten Blutung kann bereits Anfang der 40er oder erst nach Mitte der 50er liegen. Meist liegt die Menopause zwischen dem 48 und 55 Lebensjahr. Dabei ist es interessant, dass sowohl zwischen den verschiedenen Kulturen als auch in der historischen Betrachtung das Alter für die Menopause nur wenig variiert. Bereits im chinesischen Text „Su Wen – Reine Fragen“ aus dem ersten Jahrhundert vor Christus wird das Alter von 49 Jahren genannt, nicht weit weg vom heutigen Durchschnittsalter von 51 Jahren. In der Regel ist eine Behandlung nur erforderlich, wenn durch die hormonelle Umstellung starke Beschwerden auftreten.

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Das Fibromyalgiesyndrom (FMS)

20. January 2014, von Dr. med. Thomas Wetzel

Fibromyalgie bedeutet wörtlich übersetzt „Schmerz von Fasern und Muskeln“. Der Begriff Weichteilrheumatismus wird heute nicht mehr verwendet. Das FMS ist ein chronisches Schmerzsyndrom, das viele Gemeinsamkeiten mit dem chronischen Erschöpfungssyndrom hat. Die Ursachen sind unklar. Man geht davon aus, dass in Deutschland zwischen 1,5 und 2,5 Millionen Menschen betroffen sind, überwiegend Frauen.

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Akupunktur: feine Nadeln - große Wirkung

05. January 2014, von Dr. med. Thomas Wetzel

Die Akupunktur ist neben der Kräuterheilkunde eine wichtige Behandlungsmethode der Traditionellen Chinesischen Medizin. Seit vielen Jahren findet sie zunehmende Anerkennung auch in westlichen Ländern. Durch wissenschaftliche Studien lernen wir mehr und mehr über die Wirkung. So wurde 2008 eine deutsche Studie veröffentlicht, die zeigen konnte, dass die Akupunkturbehandlung bei Rückenschmerzen und bei Arthrose des Kniegelenkes besser wirkt, als die herkömmliche Behandlung.
Vor kurzem haben Kardiologen der Universitätsklinik Heidelberg eine Studie in der renommierten Fachzeitschrift „Heart“ veröffentlicht.

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Traditionelle Chinesische Medizin

15. December 2010, von Dr. med. Thomas Wetzel

„Chinesische Medizin - das kenne ich. Das ist doch Akupunktur“.
So oder so ähnlich reagieren viele Menschen, wenn sie von dieser fernöstlichen Heilkunst hören. Tatsächlich ist diese Aussage teilweise richtig. Aber eben nur teilweise!

Das Interesse an der traditionellen chinesischen Medizin, kurz auch TCM genannt, und ihre Akzeptanz nehmen auch im deutschsprachigen Raum zu.  An zahlreichen Universitäten in Deutschland, Europa und den USA gibt es inzwischen Abteilungen für TCM.
Beginnen wir von vorn.
Die traditionelle chinesische Medizin hat eine sehr lange Geschichte. In ihrer heutigen Form wird sie seit etwa 2000 Jahren praktiziert. Natürlich hat auch diese Medizin sich über die Zeit verändert und entwickelt. Sie ist keine wissenschaftliche Medizin im modernen Sinne, sondern eine hoch entwickelte Erfahrungsmedizin. Man bezeichnet dies auch als empirische Medizin. Das Wissen und die Erfahrung unzähliger Ärztegenerationen wurden gesammelt und in Schriftform weitergegeben. Möglich war das deshalb, weil in China nicht nur das Papier erfunden wurde, sondern bereits im zweiten Jahrhundert nach Christus auch der Buchdruck. So häuften die chinesischen Ärzte über zwei Jahrtausende einen beispiellosen Erfahrungsschatz an.

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Kategorie: Allgemeines

Kopfschmerz Teil IV

09. May 2007, von Dr. med. Thomas Wetzel

Teil IV: Einteilung und Therapie von Kopfschmerz aus Sicht der chinesischen Medizin

Einteilung nach Lage des Schmerzes

  • Seitlicher Kopf, Schläfen – Shao Yang – Drei Erwärmer Meridian, Gallenblasen Meridian
  • Nackenregion – Tai Yang – Dünndarm Meridian, Blasen Meridian
  • Stirnregion – Yang Ming – Dickdarm Meridian, Magenmeridian
  • Scheitelregion – Jue Yin – Leber Meridian, Perikard Meridian

Therapie nach Lage des Schmerzes

Bei der Behandlung mit Akupunktur orientiert man sich an den Meridianen (Leitbahnen), die

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Kategorie: Häufige Krankheitsbilder

Kopfschmerz Teil III

09. May 2007, von Dr. med. Thomas Wetzel

Teil III: Häufige Ursachen von Kopfschmerz aus Sicht der Traditionellen Cinesischen Medizin - TCM

Grundsätzlich ist Schmerz im Sinne der chinesischen Medizin Ausdruck einer Stagnation – das ist eine Behinderung des freien Flusses – von Qi und/oder Blut. Das kann unterschiedliche Ursachen haben.

Die Konstitution

Die Konstitution bezeichnet die allgemeine körperliche Verfassung und entsprechend auch die Anfälligkeit für bestimmte Störungen. Wir erben unsere Konstitution von unseren Eltern. Sie hängt vom allgemeinen Gesundheitszustand unserer Eltern, insbesondere zum Zeitpunkt der Empfängnis, ab. Ebenso ist der Verlauf der Schwangerschaft wichtig

Äußere pathogene Faktoren

Nässe, Kälte und Wind werden auch als klimatische Faktoren bezeichnet und sind häufig an der Entstehung von Kopfschmerzen beteiligt.

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Kategorie: Häufige Krankheitsbilder

Kopfschmerz Teil II

09. May 2007, von Dr. med. Thomas Wetzel

Teil II: Mögliche Ursachen von Kopfschmerz aus Sicht der westlichen Medizin (Liste ist ohne Anspruch auf Vollständigkeit und nicht geeignet, eine zutreffende Diagnose zu stellen)

Gefäßbedingte (vaskuläre) Ursachen

Diese werden diskutiert für Migräne oder den so genannten vasomotorischen Kopfschmerz; auch entzündliche Erkrankungen (z.B. die Arteriitis temporalis) fallen in diese Kategorie; Gefäßmissbildungen wie z.B. Aneurysmen (Ausweitung von Arterien) sind weitere, sehr ernsthafte Erkrankungen, die Kopfschmerzen verursachen können

Raumfordernde oder entzündliche Prozesse im Kopf

Das sind zum Beispiel Hirntumore oder Tumormetastasen; auch Blutungen nach Unfällen oder Schlaganfall kommen in Betracht; Meningitis (Hirnhautentzündung); Hirnabszess

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Kategorie: Häufige Krankheitsbilder

Kopfschmerz Teil I

09. May 2007, von Dr. med. Thomas Wetzel

Teil I: Arten von Kopfschmerz aus Sicht der westlichen Medizin

(Einteilung nach Pschyrembel 2002)

Migräne ohne Aura

Insgesamt sind Frauen häufiger von Migräne betroffen als Männer; Migräne kann jedoch bei beiden Geschlechtern schon während der Pubertät auftreten; pulsierender oder pochender Kopfschmerz, einseitig, v. a. im Bereich der Schläfen; begleitet von Übelkeit, Erbrechen und Lichtempfindlichkeit; Auslöser können Alkohol, Stress sowie die Erholungsphasen nach Stress sein; häufig ist aber kein Auslöser zu ermitteln; Migräneanfälle können mehrere Tage anhalten

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Kategorie: Häufige Krankheitsbilder

Heuschnupfen - Allergische Rhinokonjunktivitis Teil II

17. April 2007, von Dr. med. Thomas Wetzel

 Teil II: aus Sicht der chinesischen Medizin  

„Wei Qi“ oder Immunsystem - Heuschnupfen aus chinesischer Sicht 

Nach der chinesischen Medizintheorie können „klimatische Faktoren“ Krankheiten verursachen. Beispiele für solche klimatische Faktoren sind Kälte, Feuchtigkeit und Wind. Sie werden auch „äußere pathogene Faktoren“ genannt und können in die Körperoberfläche eindringen und Krankheiten verursachen. In der chinesischen Medizin gibt es das Konzept des so genannten Wei Qi. In deutscher Sprache nennt man es das Abwehr–Qi. Dieses Wei Qi umgibt unseren Körper wie eine Schutzschicht. Im westlichen Sinne würde man hier vom Immunsystem sprechen. Ist das Wei Qi schwach, so kann vor allem pathogener Wind in den Körper eindringen. Die Nase ist

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Kategorie: Häufige Krankheitsbilder

Heuschnupfen - Allergische Rhinokonjunktivitis: Teil I

10. April 2007, von Dr. med. Thomas Wetzel

Teil I: westliche Betrachtungsweise

Beim Heuschnupfen – auch Heufieber genannt - handelt es sich um eine Überempfindlichkeitsreaktion auf Proteine in Pollen. Das Immunsystem reagiert unangemessen und folgende Symptome treten auf:

  • Fliesschnupfen mit wässrigem Sekret – auch Rhinitis genannt
  • Schwellung der Nasenschleimhaut, Juckreiz
  • Niesattacken
  • Juckreiz im Rachen
  • Gerötete, juckende, tränende Augen, auch Konjunktivitis genannt

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Kategorie: Häufige Krankheitsbilder